Neue Studie: Bessere Leistungen an reinen Mädchenschulen

03.02.2016

"Mädchen sind an reinen Mädchenschulen besser aufgehoben" - unter dieser Überschrift berichtet jetzt die Süddeutsche Zeitung über eine neue Studie aus England. Derzufolge sind die Leistungen von Mädchen messbar besser, wenn sie an reinen Mädchenschulen unter- richtet werden.

Der Forscher Timo Hannay hat Daten des britischen Bildungsministeriums ausgewertet. Erstaunliches Ergebnis: An gleichgeschlechtlichen Schulen schaffen 75 Prozent der Schülerinnen gute bis sehr gute Noten. An gemischt-geschlechtlichen sind es nur 55 Prozent.

Diese Beobachtung scheint sich auch an unserer Schule zu bestätigen. Seit Jahren schneiden unsere Schülerinnen beim Abitur besser ab als der Landesschnitt.

Die Hannay-Studie ist übrigens die jüngste in einer ganzen Reihe von Untersuchungen, die sich mit dem Phänomen "Monoedukation" auseinandersetzen. In den Erziehungs- wissenschaften liegt das Thema offenbar gerade im Trend. Auch das Interesse der Medien wächst.

Der gesamte SZ-Artikel findet sich hier. Ähnliche Artikel hatten bereits andere große deutsche Zeitungen veröffentlicht.

Welt: "Warum Mädchen ohne Jungs besser lernen" (2015)
FAZ: "Besser lernen ohne Jungs" (2014)

 

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