Wenn Schule Horizonte öffnet

Liebe Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen,

im Idealfall weitet Schule unseren Horizont. Sie öffnet Fenster: zu anderen Menschen, fernen Zeiten und fremden Kulturen. Schule vermittelt dann ein vertieftes Verständnis der Welt, aber auch des eigenen Ichs. Deshalb holen wir mit Gästen aus fremden Ländern immer wieder ein Stück ferne Welt ins Schulhaus. Oder wir gehen mit unseren Schülerinnen hinaus zu besonderen Lernorten.

Unsere derzeitige Startseite bietet ein schönes Beispiel für die Vielfalt dieser Art von Bildung: Rechts sehen wir Pater Meleku aus Äthiopien. Mit ihm haben wir einen Gast an die Schule geholt, der den Schülerinnen einen unmittelbaren Einblick in die ferne Kultur Afrikas geben konnte.

Weiter unten ein anderes Bild: Im Hochseilgarten, den unsere 8.-Klässlerinnen jüngst mit ihren italienischen Gästen besuchten, geht es um die Erfahrung des eigenen Körpers; darum, Ängste zu überwinden, sich auf das Schweben einzulassen und Grenzen zu überschreiten.

Das Bild darunter zeigt Schülerinnen dann an einem besonderen "Erinnerungsort" in München. Auch dort waren die Mädchen in Begleitung ihrer italienischen Gäste.

(TG)

Mit Italienerinnen im Hochseilgarten

Im Rahmen unseres Italienaustausches der 8. Klassen besuchten uns Ende Oktober 29 Schülerinnen und Schüler aus Ponte im Veltliner Tal.

Auf zahlreichen gemeinsamen Unternehmungen, wie der Besichtigung von Schloss Linderhof, Geschwindigkeitsrausch auf der Sommerrodelbahn, Orchesterproben, Einüben von englischen Sketchen, Erkundung von München und erlebnisreicher Höhenerfahrung im Hochseilgarten, haben die deutschen und italienischen Teilnehmer-/innen begonnen sich auf verschiedenen Ebenen kennen zu lernen. Die Kontakte werden beim Gegenbesuch in Italien im April 2019 vertieft werden.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an Sie, liebe Eltern, für Ihr Engagement in dieser Woche und für die aktive, gelebte Gestaltung eines vereinten Europas.

(Bianca Kling-Bozdech)

Besuch am "Erinnerungsort Olympia-Attentat München 1972"

Auf dem Programm des Italienaustausches stand in diesem Jahr auch eine Fahrt zum Münchner Olympiapark. Dort wussten einerseits die schicken Fahrzeuge in der BMW–World zu gefallen. Auf der anderen Seite genossen die Gäste den imposanten Blick vom Olympiaturm.

Doch auch der so genannte „Erinnerungsort: Olympia-Attentat München 1972“ beeindruckte die Jugendlichen sehr. Nachdenklich lasen sie die Informationstafeln und sahen die Filmausschnitte an diesem „Erinnerungsort“, der an die Geiselnahme der Olympia-Mannschaft Israels und den tragisch endenden Befreiungsversuch am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck erinnert.

(Christian Martino)